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Konzept

Als Denkzeichen für die jüdischen Opfer des NS Regimes haben wir die Skulptur der „Der Gebeugte Leere Stuhl“ konzipiert. Eine darin integrierte Schrifttafel dient zur Informationsvermittlung. Ein zweites Schild mit einem QR Code verweist auf eine zugeordnete digitale Datenbank.
Durch die Recherchearbeit der Geschichtsarchive diverser Städte und Regionen sowie der Datenbanken der NS Dokumentationszentren könnten nach und nach Namen, Adressen und Leidenswege aller Opfergruppen erfasst werden.

Im Gegensatz zu den Stolpersteinen ermöglicht das Konzept „Gebeugter Leerer Stuhl“ die Inklusion von Opfern, die kein Grab und keine Nachkommen haben, welche ihnen ein Gedenkzeichen setzen könnten.


Die Eisenskulptur Gebeugter Leerer Stuhl besteht aus verschweißtem Kanteisen 4 x 4 cm, Eisenplatten, schwarz pulverbeschichtet und ist 4,50 Meter hoch, 40 cm breit und tief.

Als weitere Variante unserer Skulpturen im öffentlichen Raum ist ein Stuhlobjekt mit Illumination geplant.

In seiner minimalistischen Formensprache erinnert er ohne Pathos aber eindrücklich an die Vertreibung der jüdischen Münchner Bürger durch die Nazis.

http://www.kulturforum-mwest.de/K/161109-leerer-stuhl-om/
http://www.kulturforum-mwest.de/K/150127-leerer-stuhl-pasing/